Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.“
(Psalm 62,6) 

 „Aus der Stille werden die wahrhaft großen Dinge geboren.“
(Thomas Carlyle)

Lieber Mitstreiter, liebe Mitstreiterin!

In meinem letzten E-Letter habe ich euch ermutigt, „Don’t let the dream die“! Oft zeigt uns Gott etwas Großes für unsere Zukunft, doch es scheint eine Ewigkeit zu dauern, bis die Vision sich erfüllt.

Ein Pastor sagte kürzlich zu mir: „Es ist großartig, eine Vision für die Zukunft zu haben und sich  mit Leiterschaftsthemen zu beschäftigen. Aber ganz ehrlich: Ich fühle mich manchmal wie von einem großen Lastwagen überfahren durch die verschiedensten Herausforderungen und Nöte, die man im Gemeindealltag erlebt.“ Tatsächlich ist es kein Honigschlecken, eine Gemeinde zu leiten und der bekannte Spruch stimmt: „Leiten heißt leiden.“

Und dann können noch Gedanken über unsere eigene Lebensbiographie dazukommen, wo manche Dinge in der Vergangenheit nicht so toll gelaufen sind. Hier schreit immer die Vergangenheit über solche Erfahrungen:  „Schau mich an!“

Zu diesem Thema meint mein Freund und Kollege Dave Porter:

Schmerz, Ungerechtigkeit, Wut oder ein Gefühl der Wertlosigkeit richten unsere Augen auf den gleichen Punkt. Etwas passierte und  du kommst nicht darüber hinweg.  Schau zurück, versuche einen Sinn zu erkennen, lerne daraus, werde frei und GEH WEITER! 
 
Ich dachte immer, dass man weder die Vergangenheit noch die Zukunft ändern kann, lediglich die Gegenwart. Doch nun weiß ich, dass das nicht wahr ist. Ich kann nichts verändern, was passiert ist, doch ich kann meine Reaktion darauf ändern. Die Vergangenheit kann geheilt und in Stärke umgewandelt werden ­­– Erfahrung, Weisheit und die Macht Gottes führen zur Heilung hin. 
 
Das, was uns schmerzt, kann uns heute beim Dienen helfen. Der Trost, den wir erhalten, ist eine Investition Gottes in unser Leben, um anderen zu helfen, die wie wir verletzt wurden. Ein bestimmter Abschnitt meiner Kindheit schmerzt immer noch, wenn ich darüber nachsinne. Aber der Schmerz ermöglicht es mir bei Kindern mitzufühlen, die durch das Gleiche gehen wie ich damals. Wenn du kein Sendungsbewusstsein in deinem Leben hast, verlässt du entweder den Weg oder du läufst im Kreis. 
 
Wow, das haut mich um, was Dave hier schreibt. Egal, ob wir mit dem Gemeindealltag oder vergangenem Schmerz zu kämpfen haben, ich glaube, dass wir uns dieses  3.000 Jahre alte Wort ernstlich zu Herzen nehmen sollten:

„Sei stille dem HERRN und warte auf ihn.“ (Psalm 37,7a)

Ich schlage dir für die nächste 7 Tage vor: Nimm dir während des Tages 15-20 Minuten Zeit, nur um still zu sein. Schalte vielleicht Lobpreismusik ein, aber sei einfach still. Du musst nicht beten oder Bibel lesen, sei einfach still. Ich wünsche dir, dass du Gottes Gegenwart und Frieden in deinem Herzen stark spüren wirst.

„Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt.“ (Psalm 37,7b)

Oft machen wir uns Sorgen, wir könnten etwas verpassen oder jemand anderer könnte einen Vorteil bekommen. Vergleichsdenken ist ein Killer! „Bleibe auf deinem Pfad und beneide andere nicht wegen ihrer Talente!“ (Nick Boring). Es beruhigt mich sehr zu wissen, unser himmlischer Vater setzt uns nie unter den Druck, uns mit anderen vergleichen zu müssen. Er liebt uns bedingungslos für das, wer wir sind und nicht, was wir tun oder nicht tun!

Sei still, sperre die negative Stimmen weg und warte geduldig auf Ihn und Sein handeln! Erlaube der Herrlichkeit Gottes, dein Herz und Leben zu berühren wie niemals zuvor!

Ich glaube, Jesaja hat diese drei genannte Herausforderungen gut verstanden, als er schrieb: „… aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jesaja 40,31)

Möge Gott dich heute stärken und alle deine Mängel ausfüllen!
Verbunden in IHM
Paul

In diesen E-Letter findest du mehre Beiträge, die mich persönlich  angesprochen haben. Ich möchte dich ermutigen, einige dieser Beiträge deinem Team mitzuteilen.  Anschließend an diese Beiträge ist eine Einladung zu meinem nächsten „Live“ Forum mit Nate Elarton aus meiner Heimat Michigan am 13. März in Grünstadt (Pfalz) und am 14. März in Schaffhausen, CH.

Der erste Beitrag von Marco Hofmann handelt von unserem eigenen Wohlbefinden als Leiter und Gemeindemitarbeiter. Emotionale Gesundheit ist genauso wichtig wie das, was wir tun in Gottes Reich.

Der zweite Beitrag von Andy Stanley zeigt auf, wie wichtig es ist ein „life long learner“ zu sein. Ich bin immer begeistert, wie es Andy gelingt, den Nagel auf den Kopf zu treffen mit seinen praktischen Impulsen für effektiven Gemeindebau.

Der dritte Beitrag von Bill Wilson befasst sich mit einem Dilemma, in dem sich viele Gemeinden befinden. Trauriger Weise muss man sagen, dass viele Gemeinden in den Traditionen der Vergangenheit steckenbleiben, anstatt ihre Energie und Anstrengung auf die Zukunft zu richten.

Im vierten Beitrag von Dan Reiland findest du fünf vernünftige Erwartungen an Leiter, die auch hilfreich sind für jeden, der in der Gemeinde mitarbeitet. Diese Erwartungen sollen uns als Leiter helfen, anderen noch effektiver zu dienen.

Stephen Blandino beschreibt eine klare und präzise Analyse der Vorteile und Wichtigkeit eines Mentors (Coach). Schon ein einziges Treffen mit einem Mentor/Coach kann recht hilfreich sein. Wir müssen nur die Initiative ergreifen.

Zum Schluss teilt mein Freund und Kollege Nate Erlarton wertvolle Lektionen mit aus seiner Erfahrung als Gemeindegründer. Ich war einer der Leute, die vor 20 Jahren Nate ermutigten, diesen Glaubensschritt zu gehen.

Gesunder Pastor – gesunde Gemeinde

Marco Hofmann

Als Pastoren sind wir keine Busfahrer und Piloten, doch auch uns sind Menschen anvertraut. Ein Schnupfen wirft uns nicht aus der Bahn und wird auch niemanden beunruhigen. Doch wie sieht es aus, wenn wir physisch, psychisch, emotional krank oder entkräftet sind?  Hier lesen!

Wichtige Dinge, die ich über Gemeindebau gelernt habe

 Andy Stanley

Ich möchte niemals etwas kritisieren, das ich nicht verstehe. Wann immer meine Gefühle in diese Richtung driften, stoppe ich sie sofort. Hier lesen!

 

Für die Zukunft deiner Gemeinde ist Vision viel wichtiger als Erinnerungen

Bill Wilson

Die große Mehrheit der Gemeinden stützt sich jedoch voll auf das Gewohnte, Bekannte, Vergangene. Unsere Vorstellungskraft schwächelt aus Mangel an Verwendung, da wir uns immer wieder zurückschlängeln zu Bequemem und Vorhersehbarem. Hier lesen!

Wesentliche Erwartungen an Leiter

Dan Reiland

Wenn du es zulässt, dass die wenigen „Unvernünftigen“ den Großteil deiner Zeit in Anspruch nehmen, dich zermürben und ausbrennen, wirst du nie vorwärtskommen. Sei freundlich, aber sage nein. Liebe sie, aber bleibe fest. Hier lesen!

Strebe nach einer Coaching-Beziehung

Stephen Blandino

Nichts übertrifft eine Fremdwahrnehmung, wenn du an dein Wachstumslimit stößt. Die besten Coachs zielen auf dein Leiterschaftpotential ab, indem sie drei Dinge anbieten: Hier lesen!

Die Freude an Gemeindegründung

Nate Elarton

Wenn ich jetzt, nach vielen Jahren, zurückblicke, erkenne ich die folgenden Gründe, warum es wichtig für mich war, etwas ganz Neues zu wagen und meine Komfortzone zu verlassen! Hier lesen!


Mit Leidenschaft leiten!

„Live“ Forum in Grünstadt (Pfalz) 13. März 2018
„Live“ Forum in Schaffhausen CH 14. März 2018
 

Ich freue mich besonders darüber, meinen Freund Nate Elarton aus meiner Heimat Michigan als Gastreferenten dabei zu haben. Nate hat ein Herz für Pastoren und Gemeindemitarbeiter, für die er stets eine große Ermutigung ist, und hat schon vielen Männern und Frauen als Mentor gedient. Ich persönlich lese sehr gerne seinen Blog! 

Nate wird seinen Fokus an diesem Tag auf nachfolgende 3 Schwerpunkte legen, die uns helfen werden, das Feuer in unserem Dienst wachzuhalten:

  • Heile Beziehungen aufbauen!
  • Missionarisch leben!
  • Ein mitfühlendes Herz entwickel

 Ameldung Info Grünstadt, Dienstag, den 13. März 2018

Anmeldung Info Schaffhausen, Mittwoch, den 14. März 2018

 

 

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