„Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“ (Prediger 11,4)

„Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts.“ (Walter Scheel, FDP Politiker und deutsche Bundespräsident 1974–79)

Nach vielen Jahren im geistlichen Dienst kann ich den obigen Aussagen von Salomon und Walter Scheel nur zustimmen! All unsere Unternehmungen bergen in sich allein keine Garantie für Erfolg, selbst wenn wir vorher gut beraten wurden, gebetet und gefastet haben, Gott uns durch jemanden ein Wort geschenkt hat oder unsere Gemeinde einstimmig dafür war, eine neue Richtung einzuschlagen.

Cary Neuwhof schreibt: „Paradoxerweise muss ein geistlicher Leiter mit ausgeprägtem Unternehmersinn die Bereitschaft zum Scheitern mitbringen, damit er seinen Plan durchführen und zum Erfolg bringen kann. Risiken kennen keine Erfolgsgarantien. Deshalb sind es ja auch Risiken. Nur die Bereitschaft, auch ein Scheitern mit einzukalkulieren, führt zu echtem Erfolg.“ Ich möchte Dich ermutigen, Carys Artikel in seiner Gänze zu lesen:

Wie viele von Euch wissen, haben meine Frau Mechthild und ich im Laufe vieler Jahre mehrere Gemeinden gegründet. Vor sieben Monaten sind wir nun nach Lindau gezogen und, es ist kaum zu glauben: Wir haben mit einer Gemeindegründungsinitiative in Bregenz begonnen! Jemand sagte zu mir kürzlich: „Paul, Du als alter Hase musst Dir mit Deiner Erfahrung keine Sorgen machen – alles wird wunderbar klappen.“

Aber in Gottes Reich liegen die Dinge ein wenig anders! Trotz all unserer Erfahrung und vergangener Erfolge müssen wir ständig unsere Abhängigkeit von Gott auf den neusten Stand bringen und um Sein göttliches Eingreifen ersuchen.  Ich bin mir auch der Worte Salomons in Bezug auf menschlichen Stolz bewusst und auch darüber, was die Folge davon sein kann.

Ganz ehrlich: Manchmal sitze ich wie auf Nadeln und mache mir Gedanken darüber, wie sich diese Gemeindegründung wohl entwickeln wird, denn Gemeindegründung an sich ist wirklich kein Kinderspiel. Gleichzeitig spüre ich in meinem Geist und sehe auch mit meinen menschlichen Augen, dass Gott in Kontrolle ist, selbst da, wo wir einen Glaubensschritt in das große Ungewisse tun!

Keith Krell schreibt: „Da Gott allein die Zukunft kennt, müssen wir planen, unseren Verstand einsetzen, die Situation erforschen, alle Faktoren berücksichtigen, weisen Rat suchen, in allem unser Bestes geben und dann Gott das Resultat überlassen. Sei nicht leichtsinnig, denn das ist der Weg ins sichere Unglück. Aber lege auch nicht die Hände in den Schoß!“ Ich möchte dem hinzufügen, dass es leichter ist, ein rollendes Auto in die richtige Richtung zu lenken als eines, das steht…

Und so möchte ich Dich heute ermutigen: Sei mutig, sei stark, sei kühn!

Vielleicht betest Du mit deinem Ehepartner oder deiner Ehepartnerin schon einige Zeit darüber, ob ihr beruflich einen neuen Weg einschlagen sollt. Go for it!  Geht heute die nächsten Schritte – oder spätestens morgen.

Vielleicht spürst du zusammen mit deiner Gemeindeleitung, dass es an der Zeit ist, einen neuen Dienst in der Gemeinde zu entwickeln. Jetzt ist die Zeit zu handeln!

„Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.”

(Western-Film Schauspieler John Wayne)

Ein anderer ist vielleicht der Meinung, dass Gott ihn dahin führt, etwas völlig neues zu tun – etwas, was du noch nie getan hast. Zögere nicht!

Ich schließe diesen E-Letter damit, dass ich im Geist bete, dass Gott dir Geborgenheit und Seinen Frieden geben möge, im Glauben weiterzugehen. Zuletzt: „Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.“ (Epheser 6,10) 

Verbunden in IHM

Paul Clark

PS: Nachfolgend einige großartige Impuls-Artikel.

Und vergiss nicht, dich für unser nächstes „live” Leadership Forum mit Ron Edmondson anzumelden!

Speyer, 29. August 2016:             Anmeldung und Info

Kreuzlingen, 31. August 2016:     Anmeldung und Info

Neue Implus-Artikel für dich und dein Team!

So wird man eine Führungspersönlichkeit, die authentisch ist und als solche respektiert wird

Ron Edmondson

„Lebe mit einem reinen Herzen. Liebe aus reinen Motiven. Gib mit offenen Händen. Schlafe mit einem reinen Gewissen.“ (Brian Huston)

Wie man Veränderungsprozesse einläutet, bevor sie eingefordert werden

Karl Vaters

 

Wo sind denn die Wunder von früher?

Rainer Klotz

 

Warum all das Leid? Warum Gott?

Irmgard Kristanell-Ballogh

 

Die fünf Dysfunktionen eines Teams

Patrick Lencioni

Freundschaft

„Auf einen Freund kannst du dich immer verlassen; wenn es dir schlecht geht, ist er für dich wie ein Bruder…Wie man Eisen durch Eisen schleift, so schleift ein Mensch den Charakter eines anderen.“ (Sprüche 17,17 u. 27,17 HFA)

Je älter wir werden, desto mehr wird uns bewusst, wie wichtig es ist, enge Freunde zu haben. Echte Freunde, die auch dann noch da sein werden, wenn man nicht mehr in der Blüte des Lebens steht und die Tage langsam kürzer werden. Wirkliche Freunde sind vielleicht der größte Schatz, den wir im diesseitigen Leben heben und genießen dürfen. Lebensweise Menschen wissen dies aus eigener Erfahrung. „Ich vergleiche meine christlichen Freunde gerne mit Brennstoff“, sagte Charles Simeon, ein großes Vorbild aus dem 19. Jahrhundert, zu einer Gruppe von Pastoren. „Während ihr alle um meinen Kamin herumsitzt, wärme ich mich an eurem Feuer und erlebe, wie die Liebe Christi in mir brennt und größer wird.“ (William MacDonald)  Mehr lesen:

 

 

 

 

 

 

 

 

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