„Aber Jesus sprach sie sofort an: „Habt keine Angst! Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!“ (Matthäus 14,27)

„Man kann nicht in der Vergangenheit leben, die Zukunft fürchten und gleichzeitig erwarten, die Gegenwart genießen zu können.“ (John Lindell)

Das Leben gelingt nicht immer so, wie wir Menschen es uns wünschten. Oft ist es nur ein schmaler Grat zwischen einem Gefühl der Unsicherheit und Besorgnis oder gar Angst.

Folgende drei Situationen können dies veranschaulichen:

Situation1: In der nächsten Gemeindeleitungssitzung möchtest du das inakzeptable Verhalten einer Person ansprechen. Die Person ist sehr geschätzt in der Gemeinde und hat einen grossen Einfluss auf einige Mitglieder der Gemeindeleitung. Die ganze Woche vor der Sitzung bist du sehr unruhig.

Situation 2: Dein Teenager wurde in etwas Ungutes verwickelt. Nun wirst du mit dem Lehrer oder vielleicht sogar mit der Polizei sprechen müssen. Du wünschst dir, dass die Situation sich von alleine klären würde, weil sie dich in deinem Innern beinahe verzehrt.

Situation 3: Aufgrund von Vorkommnissen in der letzten Zeit fragst du dich, wie lange du noch in deiner Gemeinde wirst dienen können. Zum ersten Mal seit vielen Jahren plagen dich echte Existenzängste.

„Angst besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.“ (Ralph Waldo Emerson)

Jesus wählt einen sehr realistischen Lebensansatz, wenn er in Johannes 16,33b sagt: „In der Welt habt ihr Angst.“  Es ist gerade so, als würde er sagen, dass der Tumult in der Welt wie auch in unserem eigenen Leben etwas völlig Normales ist und dass wir darüber nicht erstaunt sein sollen.

Matthäus berichtet uns, wie die Jünger im Sturm sehr erschrocken waren, weil sie dem Tod ins Auge schauten. Sie waren sich sicher, dass es keinen Ausweg mehr gäbe. Doch genau in dem Moment wo wir merken, dass wir es nicht schaffen, kommt Jesus zu uns und spricht: „Habt keine Angst! Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!“

Lass diese Worte heute tief in deinen Geist einsinken. Lasst uns nie vergessen, dass Jesus der Experte darin ist, einen Weg zu bahnen, wo keiner ist. Und dass er immer mitten im Sturm zu uns kommt.

Verbunden in Ihm!

Paul Clark

P.S.: Hier ein Link zu einer sehr ermutigenden Predigt, welche Christoph Kipping kürzlich in

Lindau hielt: „Gott ruft uns aufs stürmische Wasser!“

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Forum Tagessemeinar mit Andreas Timm

Thema: „Spannungsfelder in Gemeindebau“

Montag, den 15. Mai 2017 Grünstadt (Pfalz)

Dienstag, den 16. Mai 2017 Schaffhausen CH

 „Es ist ganz einfach!“ wird uns auf Konferenzen, in Büchern oder durch erfolgreiche Gemeindemodelle vermittelt. Aber wie lebe ich als Pastor und Leiter mit den unumgänglichen Spannungsfeldern des Dienstes? Wie bleibe ich authentisch glaubwürdig zwischen Anspruch und Realität? Wie halte ich es aus zwischen dem „Ist-Zustand“ und der „Vision“? Wie navigiere ich durch die Veränderungsprozesse des Gemeindelebens? Was ist, wenn alles anders kommt, als es geplant war? Woher weiß ich, den „Gott-Faktor“ und den „Leiter-Faktor“ zu unterscheiden? Wie verarbeite ich Enttäuschungen, Verrat und Verluste?

Andreas Timm ist leitender Pastor im Christus Centrum Tostedt. Vor 21 Jahren wurde er in die wachsende Nordheide-Gemeinde gerufen, um den damals neugewählten Präses des BFP, Ingolf Ellssel, vor Ort zu unterstützen. Seine Rollen als zweiter und nun leitender Pastor einer Lokalgemeinde und als Regionalleiter des BFP, haben ihm einen reichen Schatz an Erfahrung beschert. Andreas ist 52 Jahre alt, mit Alice verheiratet und stolzer Vater von 4 Töchtern. Als Missionarskind in Indien aufgewachsen, wollte er zunächst Lehrer werden, hat jedoch sein theologisches Studium in Seattle, USA, absolviert

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